Eigenheim: Die Lage macht den Unterschied


 

Was ist bei der Wahl des Immobilien-Standorts wichtig? Mike Janda sagt, worauf es ankommt.


 

Wenn es um den Wert von Haus oder Wohnung geht, läuft alles immer wieder auf die altbekannte Immobilienweisheit „Lage, Lage, Lage“ hinaus. Die überschaubare Altbauwohnung in einem beliebten Stadtviertel kann eben deutlich teurer sein als das große Einfamilienhaus auf dem platten Land. Doch was unterscheidet eine gute von einer weniger guten Lage?


 

Im Hinblick auf das Alltagsleben zählt etwa die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Schulen und Kindergärten sowie die Verkehrsanbindung. Neben diesen „objektiven“ Faktoren kommt es darauf an, ob sich der Interessent in der Umgebung wohlfühlt. „Um die Lage richtig einschätzen zu können, sollten Interessenten die Umgebung ein paar Stunden ‚erlaufen’ “, empfiehlt der Immobilienfachmann Mike Janda. Wer dabei beispielsweise ein Umspannwerk, eine Kläranlage oder einen größeren Parkplatz in der Nähe entdeckt, sollte dies als Nachteil in seine persönliche Bewertung einbeziehen. Andersherum sind Grünanlagen oder andere Naherholungsgebiete klare Pluspunkte. Entscheidend ist zudem das Image eines Viertels. Handelt es sich um einen beliebten und gepflegten Ortsteil oder einen mit eher niedrigerem Ansehen? „Wer in einer fremden Umgebung eine Immobilie erwerben möchte, sollte sich dort genau umhören“.


 

Da nur derjenige sein Eigenheim auf Dauer halten kann, der regelmäßig Geld verdient, sind auch die Beschäftigungs-möglichkeiten einer Region entscheidend. Bietet der Ort eine geringe Arbeitslosenquote und einen breiten Mix ansässiger Firmen, steigert dies den Wert des Eigenheims.

Wichtig: Ein Standort-Faktor allein sichert nicht den Immobilien-Wert. Vielmehr kommt es auf die richtige Mischung von Infrastruktur und Wohnkomfort an. Deshalb am besten unverbindlich beraten lassen!

Mike Janda